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Regelmäßig entspannen und abschalten
Gezielte und regelmäßige Entspannung kann bei starker und anhaltender nervlicher Belastung für Ausgeglichenheit sorgen. Bewährt haben sich spezielle Entspannungstechniken, die am besten unter professioneller Anleitung erlernt werden, zum Beispiel autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelentspannung.

Regelmäßig Sport treiben
Zum Abbau von Stress und Sorgen ist Ausdauersport sehr gut geeignet. Besonders vorteilhaft sind Wandern, Schwimmen, Joggen und Radfahren, da diese Sportarten an der frischen Luft ausgeübt werden. Auch ein abendlicher Spaziergang trägt zum Verarbeiten der täglichen Probleme bei.

Auf Mittagsschlaf verzichten
Wer am Tag schläft, benötigt in der Nacht weniger Schlaf. Damit das Schlafbedürfnis in der Nacht erfüllt wird, sollte das beliebte Nickerchen am Mittag unterbleiben. Diese Regel sollten besonders ältere Menschen beherzigen, da der Schlafbedarf mit zunehmendem Lebensalter abnimmt.

Späte üppige Mahlzeiten meiden
Die nächtliche Verdauungsarbeit des Magens behindert den Schlaf. So sollte die letzte Mahlzeit mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Auf schwer verdauliche Speisen zu später Stunde sollte ganz verzichtet werden.

Hochwertige Matratze wählen
Bett und Bettzeug müssen unbedingt zum Wohlfühlen beitragen. Dabei ist die Qualität der Matratze am wichtigsten. Es gibt kein Patentrezept, wie weich oder hart eine Matratze sein darf – entscheidend sind die persönlichen Bedürfnisse.

Störfaktoren ausschalten
Reize (Lärm, Licht) aus der Umgebung sind Schlafräuber. Das Schlafzimmer sollte deshalb ruhig und abdunkelbar sein. Ist dies nicht der Fall, zum Beispiel im Urlaub, helfen spezielle Schlafbrillen und Ohrstöpsel.

Sparsamer Umgang mit Alkohol
Alkohol ist ein schlechtes Schlafmittel, auch wenn größere Mengen ermüdend wirken. Alkohol beeinträchtigt die Schlafqualität, führt zu Albträumen und mindert so erheblich den Erholungseffekt des Schlafes.

Anregende Getränke
Kaffee, Cola und schwarzer Tee sind Muntermacher. Sie sollten nur bis zum frühen Nachmittag getrunken werden, da deren lang anhaltende antriebssteigernde Wirkung das Einschlafen besonders stark behindert.

Den Tag ruhig ausklingen lassen
Das Schlafengehen sollte möglichst täglich zur gleichen Zeit erfolgen. Häufig hilft auch ein tägliches Einschlafritual, zum Beispiel ein entspannendes Bad, eine kurze Entspannungsübung, noch ein wenig lesen oder beruhigende Musik.

Einschlafhilfen aus der Natur
Zur Behandlung von Unruhezuständen und nervösen Einschlafstörungen haben sich seit Jahrhunderten verschiedene Heilpflanzen bewährt. Eine der wichtigsten Substanzen zur Selbstbehandlung von Schlafstörungen ist der pflanzliche Inhaltsstoff des Baldrians. Pflanzliche Präparate sind mild wirksam, sehr gut verträglich und (nach Rücksprache mit dem Arzt) auch bei länger andauernden Beschwerden anwendbar.

Die Ursachen können vielfältiger Natur sein:

  • Stress im Beruf: Überlastung, Mobbing, drohende Arbeitslosigkeit
  • familiäre Probleme: Sorgen um die Kinder, Krankheiten, Beziehungsprobleme
  • Ängste: Prüfungen, Existenzsorgen, Schulden
  • Reizüberflutung: Straßenlärm oder laute Musik
  • Schlaffeindliche Bedingungen: Helligkeit, die falsche Temperatur oder Matratze
  • Schichtarbeit
  • Wechseljahre
  • Abnehmender Schlafbedarf im Alter
  • Psychische Krankheiten (Depressionen, Angsterkrankungen)
  • Chronische Schmerzen
  • Schmerzmittel
  • Lokalanästhesie
  • Chirotherapie
  • TENS (Trankutane elektrische Nervenstimulation)
  • Elektrotherapie
  • kalte oder warme Hautreize
  • Massage
  • Krankengymnastik
  • Psychotherapie
  • Psychopharmaka

Verschreibungspflichtige Präparate:

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