Verschreibungsfreie Präparate:
Texx® 300 (Wirkstoff: Johanniskraut -Trockenextrakt)
Verschreibungspflichtige Präparate:
Arminol® (Wirkstoff: Sulpirid)
Citalon® (Wirkstoff: Citalopramhydrobromid)
Fluxet® (Wirkstoff: Fluoxetinhydrochlorid)
Gityl® (Wirkstoff: Bromazepam)
Mareen® (Wirkstoff: Doxepinhydrochlorid)
Mirtazelon® (Wirkstoff: Mirtazapin)
Opipram® (Wirkstoff: Opipramoldihydrochlorid)
Paroxalon® (Wirkstoff: Paroxetinhydrochlorid)
Sertralon® (Wirkstoff: Sertralinhydrochlorid)
Syneudon® (Wirkstoff: Amitriptylinhydrochlorid)
Valocordin® - Diazepam (Wirkstoff: Diazepam)
Zolpinox® (Wirkstoff: Zolpidemtartrat)
Wenn die Seele Trauer trägt: Depressive Verstimmung und Depression
Nicht jede Stimmungsschwankung ist ein Stimmungstief
Das Empfinden von Traurigkeit gehört wie das Empfinden von Freude und Glück zu unserem normalen Gefühlsleben: Unangenehme und schöne Erlebnisse führen zu einem ständigen Auf und Ab unserer Gefühle. Diese Stimmungsschwankungen kennt jeder. Sie gehören zu unserem täglichen Leben.
Halten jedoch negative Erlebnisse über einen längeren Zeitraum an oder sind diese besonders schwerwiegend (zum Beispiel Beziehungskonflikte, drohender Verlust des Arbeitsplatzes, Tod des Lebenspartners), kann unser natürliches Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung verloren gehen. Je mehr unser Leben von ständiger Anspannung bestimmt wird, je mehr wird unsere Fähigkeit zum Entspannen und zur Erholung zurückgedrängt. Ein verhängnisvoller Kreislauf, der bei vielen Menschen zu einem mehr oder weniger schweren Stimmungstief führt. Mediziner unterscheiden hier zwei unterschiedlich ausgeprägte Erscheinungsformen: die depressive Verstimmung und die echte Depression. Wobei eine unerkannte depressive Verstimmung durchaus in eine Depression übergehen kann.
Depressive Verstimmung
Zahlreiche Menschen leiden an einer gedrückten Stimmungslage, bei der fünf Worte das Gefühlsleben Tag für Tag bestimmen: lustlos, traurig, verzagt, freudlos, antriebslos. Die Hauptursachen sind so vielfältig wie das tägliche Leben und so alt wie die Menschheit selbst. Hinzu kommt, dass in unserer modernen Industriegesellschaft Leistungsdruck und materielle Ziele das Leben bestimmen. Zwischenmenschliche Beziehungen werden mehr und mehr zurückgedrängt. In einer solchen Situation verlieren viele Menschen das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung. Die Folgen sind Erschöpfung, mangelnde Belastbarkeit und depressive Verstimmungen. Der damit verbundene Mangel an Lebensfreude macht vielen von uns den Alltag zur Qual.
Eine gedrückte Stimmungslage hat viele Gesichter. Diese können von den verschiedensten seelischen und körperlichen Beschwerden geprägt sein. Im Vordergrund steht ein Zustand von Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit bis hin zur Hoffnungslosigkeit. Auch Versagensgefühle können hinzukommen: Zum Beispiel Befürchtungen, unserer modernen Gesellschaft nicht mehr gewachsen zu sein und im täglichen Privat- oder Berufsleben zu versagen.
Typisch sind außerdem Konzentrationsschwäche und mangelnde Belastbarkeit. Körper und Seele bilden eine Einheit. Deshalb wirkt sich ein negativ geprägtes Gefühlsleben auch auf den Körper aus. Nahezu jedes Organ kann auf dauerhaften seelischen Druck mit Funktionsstörungen reagieren. Aus diesem Grund werden depressive Verstimmungen häufig von verschiedenen körperlichen Beschwerden begleitet. Dabei handelt es sich um rein psychisch bedingte (scheinbar) organische Beschwerden.
Die zahlreichen Ursachen
Für eine gedrückte Stimmungslage gibt es zahlreiche Ursachen. Häufig sind mehrere Auslöser gleichzeitig beteiligt. Frauen leiden häufiger an einer gedrückten Stimmungslage als Männer. Zu den häufigsten Ursachen depressiver Verstimmungen gehören Ereignisse, die das Leben einschneidend verändern oder die von den Betroffenen besonders negativ erlebt werden:
Neben den täglichen Sorgen und Problemen gibt es noch weitere Auslöser für depressive Verstimmungen:
Verlust des Arbeitsplatzes: Für viele Menschen führt diese Situation zu Existenzproblemen und/oder zum Verlust des Lebensinhaltes.
Probleme am Arbeitsplatz: Zum Beispiel Leistungsdruck, Mobbing, arbeitsbedingter Wohnortwechsel.
Doppelbelastung in Beruf und Familie: Von diesem erheblichen Leistungsdruck sind besonders Frauen betroffen.
Private Probleme: Zum Beispiel Pflege von Angehörigen, Schulprobleme der Kinder, Beziehungskonflikte, Scheidung.
Einsamkeit: Allein lebende Menschen werden mit ihren Alltagsproblemen wesentlich schwerer fertig als in der Gemeinschaft lebende. Unter dieser Situation leiden besonders ältere Menschen.
Tod eines nahestehenden Menschens: Während der Trauer kommt es zu einem besonders intensiven Stimmungstief. Allerdings ist dieses psychologisch notwendig. Desto intensiver die Trauer erlebt wird, desto schneller kommen die Betroffenen über ihren schmerzlichen Verlust hinweg.
Weitere Auslöser
Lichtmangel in den Wintermonaten
Winter für Winter leiden sehr viele Menschen an so genannten Winterdepressionen, Frauen wesentlich häufiger als Männer. Dabei ist nicht nur das Ausmaß der Beschwerden belastend, sondern vor allem deren mehrmonatige Dauer.
Wechseljahre
Die Gefühlsveränderungen treten als Folge der hormonellen Umstellung auf. Typische Beschwerden sind Schlafstörungen, eine verminderte Belastbarkeit und eine gedrückte Stimmungslage. Viele Frauen werden in diesem Lebensabschnitt zusätzlich durch Veränderungen im privaten Umfeld belastet: Die Kinder gehen aus dem Haus, die Eltern werden pflegebedürftig.
Bei vorübergehenden depressiven Verstimmungen mit bekannter Ursache können pflanzliche Arzneimittel mit Johanniskraut helfen. Johanniskraut ist gut verträglich und wirkt stimmungsaufhellend. Um seine antidepressive Wirkung voll zu entfalten, sollten Johanniskrautpräparate mindestens 3 Wochen lang regelmäßig und in ausreichender Dosierung eingenommen werden.
Gegen depressive Verstimmung bieten wir Ihnen folgendes pflanzliches Präparat an.
Das Präparat ist in der Apotheke ohne Rezept erhältlich.
