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Erkältung

Verschreibungsfreie Präparate:

Aspecton® Immun (Nahrungsergänzungsmittel)

Aspecton® Junior Immun (Nahrungsergänzungsmittel)

Gargarisma Halstabletten (Wirkstoff: Aluminium-Kaliumsulfat (Alaun))

Gargarisma Lösung (Wirkstoff: Aluminiumchlorid)

Mallebrin® Halstabletten (Wirkstoff: Aluminium-Kaliumsulfat (Alaun))

Mallebrin® Konzentrat zum Gurgeln (Wirkstoff: Aluminiumchlorid)

pflanzlich Aspecton® Hustentropfen und Hustensaft (Wirkstoff: Thymiankraut-Dickextrakt)

Aspecton® Balsam (Kosmetikum)

pflanzlich Aspecton® Eukaps 100mg / 200mg (Wirkstoff: Eukalyptusöl)

pflanzlich Aspecton® Halstabletten (Wirkstoff: Cetraria islandica)

pflanzlich Aspecton® Hustenliquid (Wirkstoff: Thymiankraut-Dickextrakt)

Aspecton® Junior Hustenstiller (Medizinprodukt)

Aspecton® Nasenspray (Medizinprodukt)

Bromhexin Krewel Meuselbach® (Wirkstoff: Bromhexinhydrochlorid)

pflanzlich Hedelix® (Wirkstoff: Auszug aus Efeublättern/Efeublätter-Trockenextrakt)

 

Was hat Erkältung mit Kälte zu tun?

Vermutlich sagt man, „man hat sich erkältet“, weil man am Anfang einer Erkrankung fröstelt oder friert. Wenn unsere körpereigene Abwehr schwach ist, kann eine Unterkühlung des Körpers oder nasse, kalte Füße der Ausgangspunkt für den Ausbruch einer Erkältung sein, so als wäre sie durch die Kälte verursacht worden. Ausgelöst werden Erkältungen hauptsächlich durch Viren, selten durch Bakterien. Sind die Krankheitserreger in den Körper eingedrungen (Tröpfcheninfektion), hängt es von der Abwehrkraft unserer körpereigenen Abwehr,- unserem Immunsystem - ab, ob der Körper die Eindringlinge besiegt. Sollten die Erreger gewinnen, stellen sich rasch Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten ein; man fühlt sich schlapp, die Glieder schmerzen – eine Erkältung bahnt sich an.

„Nur“ Erkältung oder mehr?

Fieber oder erhöhte Körpertemperatur ist neben Gliederschmerzen das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Erkältung und Grippe oder gar einer beginnenden Lungenentzündung. Handelt es sich um eine Erkältung, kann die normale Körpertemperatur von 37°C auf Werte zwischen 38°C und 39°C steigen. Bei deutlich höherem Fieber handelt es sich nicht mehr nur um eine einfache Erkältung sondern um eine Influenza (Virusgrippe). Dann ist es höchste Zeit den Arzt aufzusuchen. Die meisten grippalen Infekte kann man jedoch mit bewährten und bekannten Medikamente aus der Apotheke behandeln – und nach ein paar Tagen ist dann hoffentlich alles wieder in Ordnung.

Am besten ist: Der Erkältung vorbeugen

Woran liegt es, dass manche Leute fast ständig erkältet sind und andere, in der gleichen Umgebung, Kälte, Nässe und Wind ohne Erkältung überstehen? Eine wichtige Rolle spielt dabei das Immunsystem, die körpereigene Abwehr. Nur ein starkes, aktives Immunsystem ist in der Lage, Angreifer, z.B. Viren, bereits beim Eindringen in den Körper zu bekämpfen und dadurch die Erkältung gar nicht erst zum Ausbruch kommen zu lassen. Mit Arzneimitteln aus der Apotheke können Sie Ihr Immunsystem zusätzlich stärken und so vielleicht den nächsten Winter ohne Erkältung überstehen.

Das Immunsystem

Die körperliche Abwehr wird von vielen Faktoren beeinflusst. Sollten mehrere der nachfolgend aufgeführten Faktoren auf Sie zutreffen, sollten Sie bald mit Ihrem Arzt oder Apotheker über eine Unterstützung des Immunsystems reden:

  • unregelmäßiges Essen
  • zu fettes Essen
  • vitaminarme, einseitige Ernährung
  • zu viele Süßigkeiten
  • zu viel Alkohol
  • Rauchen
  • häufig Erkältungen
  • häufig Herpes labialis („Lippenbläschen“)
  • wenig Bewegung, kaum Sport
  • häufig gereizt, lustlos oder niedergeschlagen
  • Schlaflosigkeit

Halsschmerzen – meist erste Boten der Erkältung

Wenn es im Hals kratzt, ist dies oft das erste Alarmzeichen dafür, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Und nicht selten sind Halsschmerzen der unangenehme Auftakt für das ganze Szenario einer Erkältungskrankheit. Deshalb die Frage: Wie kommt es zu Halsschmerzen, und was kann man dagegen tun? Die Nase schützt den Nasen-Rachenraum und die tieferen Atemwege. Eingeatmete Luft wird durch die Nase gefiltert und angewärmt. Ist die Nasenatmung jedoch behindert, wie z.B. bei Schnupfen, aber auch bei Staub, Alkohol- oder Nikotingenuss, Abgasen oder bei trockener Heizungsluft, dann muss verstärkt direkt durch den Mund eingeatmet werden. Kalte, ungefilterte Luft erreicht dann ungehindert den Rachenraum, eingeatmete Viren oder Bakterien können hemmungslos eindringen.

Schnell kommt es zu Reizungen von Rachen, Kehlkopf und Luftröhre. Krankheitserreger vermehren sich und sorgen für gerötete, geschwollene und entzündete Mund- und Rachenschleimhäute. Schließlich kann es sogar zur Mandel- oder Kehlkopfentzündung kommen. Als erste Maßnahme gegen Halsschmerzen sind Gurgel- und Lutschpräparate ideal. Gurgeln ist dabei die wirksamste Therapie, weil die Gurgellösung besonders intensiv mit der entzündeten, geschwollenen Schleimhaut in Berührung kommt. Außerdem lösen Gurgelpräparate den Belag auf der Schleimhaut – und damit auch die Krankheitserreger – gut von der Schleimhaut ab.

Husten als Krankheitszeichen

Husten ist nicht nur ein normaler Reflex der Atemwege zur Unterstützung der Reinigung, Husten ist auch ein häufiges Krankheitszeichen, das meistens harmlose, manchmal aber auch ernsthafte Erkrankungen der Atemwege anzeigt. Kommt es durch eingedrungene Viren, Bakterien oder andere Fremdkörper zu einer Reizung oder Entzündung der Schleimhaut der Atemwege, schwillt diese an, und die Bronchien verengen sich. Der vermehrt gebildete Schleim kann nicht mehr in ausreichendem Maße abtransportiert werden, die Muskulatur verkrampft sich und reagiert mit ständigem Hustenreiz.

Husten und seine Variationen:

Reizhusten oder stark verschleimter Husten?


Phase 1

In aller Regel beginnt der Husten mit einer „unproduktiven“ Phase, d.h. der Husten ist trocken und hart, man verspürt ständig quälenden Hustenreiz, ein Hustenstoß bringt aber keine Erleichterung. Bei jedem Husten werden die empfindlichen Bronchialschleimhäute nur noch mehr gereizt, deshalb spricht man auch von Reizhusten. Typisch für diese Art des Hustens ist, dass der Hustenreiz auch nachts nicht nachlässt. Für Reizhustenpatienten sind Hustenreiz lindernde Medikamente (z.B. Efeu- oder Thymianpräparate) ideal. Sie wirken entkrampfend auf die gereizten Bronchien und lindern den Hustenreiz.

Phase 2

Nach dem Reizhusten folgt die „produktive“ Hustenphase. Die gereizte Schleimhaut bildet viel zähflüssigen Schleim, der einerseits die Atmung behindert und andererseits einen idealen Nährboden für Bakterien bildet. Es ist also wichtig, dass dieser zähe Schleim schnellstmöglich abgehustet wird. Leider sitzt der Schleim meistens so fest, dass schmerzhafte Hustenstöße nötig sind, um ihn in Bewegung zu bringen. In dieser Hustenphase sind (z.B. Thymianpräparate, aber auch synthetische Medikamente wie z.B. Ambroxol, Bromhexin oder Acetylcystein) die Mittel der Wahl. Sie verflüssigen den Schleim, damit er leichter abgehustet werden kann. Zusätzlich regen sie die Tätigkeit der Flimmerhärchen an, die den Schleim abtransportieren.

Von der Erkältung zur Bronchitis

Bronchitis ist die Fachbezeichnung für eine Entzündung der unteren Atemwege und hier besonders der großen und kleinen Bronchien. Je schwerer die Entzündung, desto mehr Schleim wird vom Organismus gebildet. Diese Schleimberge müssen rasch verflüssigt und abtransportiert werden, damit kein Schleimstau in den Bronchien entsteht. Auch hier helfen pflanzliche Schleimlöser (Fachwort: Sekretolytika) wie Thymian und Efeu oder synthetische Wirkstoffe wie Ambroxol, Bromhexin oder Acetylcystein.

Achtung: Wenn Sie beim Husten einen stechenden Schmerz in der Brustregion verspüren, könnte es sich um eine Bronchitis handeln. Eine akute oder chronische Bronchitis sollte immer vom Arzt behandelt werden!

Tipps bei Husten

  • Die ohnehin schon gereizten Schleimhäute sollten nicht noch zusätzlich durch Räuspern strapaziert werden. Damit wird nämlich Druck auf die Stimmbänder ausgeübt, wodurch die Reizung nur noch verstärkt wird.
  • Rauchen und der Aufenthalt in verräucherten Räumen ist ein starker Reizfaktor für gestresste Atemwege, den Sie jetzt unbedingt meiden sollten.
  • Ausgetrocknete Schleimhäute sind für Krankheitserreger besonders anfällig. Achten Sie deshalb auf ausreichende Luftfeuchtigkeit (60%) in Wohn- und Schlafzimmern. Und trinken Sie jetzt besonders viel, z.B. Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees.
  • Meiden Sie starke Temperaturschwankungen; diese fördern den Hustenreiz.
  • Schonen Sie Ihre Stimme und halten Sie Ihren Hals warm, wenn Sie heiser sind.

Gegen Erkältungskrankheiten bieten wir folgende Präparate an, die in der Apotheke ohne Rezept erhältlich sind:

Aspecton® (Wirkstoff: Thymiankraut-Dickextrakt/Eukalyptusöl)
Aspecton® Eukaps (Wirkstoff: Eukalyptusöl)
Aspecton® Halstabletten (Wirkstoff: Cetraria islandica)
Bromhexin Krewel Meuselbach® (Wirkstoff: Bromhexinhydrochlorid)
Gargarisma Halstabletten (Wirkstoff: Aluminium-Kaliumsulfat (Alaun))
Gargarisma Lösung (Wirkstoff: Aluminiumchlorid)
Hedelix® (Wirkstoff: Auszug aus Efeublättern/Efeublätter-Trockenextrakt)
Mallebrin® Halstabletten (Wirkstoff: Aluminium-Kaliumsulfat (Alaun))
Mallebrin® Konzentrat zum Gurgeln (Wirkstoff: Aluminiumchlorid)