Verschreibungsfreie Präparate:
Captin® (Wirkstoff: Paracetamol)
Migräne-Kranit® 500mg (Wirkstoff: Phenazon)
Pernionin® (Wirkstoff: Benzylnicotinat)
Rivoltan® Gelenkbausteine (Nahrungsergänzungsmittel)
Rivoltan® Teufelskralle 480mg (Wirkstoff: Teufelskrallenwurzel -Trockenextrakt)
Verschreibungspflichtige Präparate:
Andolor® (Wirkstoffe: Tilidinhydrochlorid, Naloxonhydrochlorid)
Dysmenalgit® (Wirkstoff: Naproxen)
Ergo-Kranit® Migräne (Wirkstoff: Ergotamintartrat)
Fentanyl Krewel® Transdermale Pflaster (Wirkstoff: Fentanyl)
Migräne-Neuridal® (Wirkstoffe: Paracetamol, Metoclopramidhydrochlorid)
Morphin-HCL Krewel® (Wirkstoff: Morphinhydrochlorid)
Sumatriptan-Kranit® (Wirkstoff: Sumatriptansuccinat)
Tramagit® (Wirkstoff: Tramadolhydrochlorid)
Immer schön beweglich bleiben: Rücken- und Gelenkschmerzen
Volksleiden Rücken- und Gelenkbeschwerden
Rücken- und Gelenkbeschwerden gehören zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Der Fachbegriff ‚degenerativ’ steht für Verschleiß. Dadurch verursachte Beschwerden des Bewegungsapparates gehören in die große Gruppe der rheumatischen Erkrankungen.
Nahezu jeder Erwachsene hat es im Laufe seines Lebens ein- oder mehrmals „im Kreuz". Ein erheblicher Teil der Bewohner der Industrienationen leidet sogar ständig unter Rückenschmerzen. Problematisch ist, dass die Beschwerden bereits im jungen und mittleren Lebensalter (24 bis 35 Jahre) beginnen. Anfangs treten die Schmerzen phasenweise auf, wobei Dauer und Stärke der Schmerzzustände von Phase zu Phase zunehmen. Ohne entsprechende Behandlung werden die Rückenschmerzen bei der überwiegenden Zahl der Patienten chronisch. So gehört das Beschwerdebild zu den häufigsten Ursachen für Krankschreibungen und Fehlzeiten im Beruf bis hin zur Verkürzung der Lebensarbeitszeit.
Hauptursache: moderne Lebensweise.
Einseitige Körperhaltung bzw. Fehlbelastung am Arbeitsplatz und in der Freizeit schwächen die Rückenmuskulatur und fördern gleichzeitig deren Verspannung. Besonders anfällig gegenüber Rückenschmerzen sind Menschen, deren Beruf an eine sitzende und bewegungsarme Tätigkeit gebunden ist. Nicht zu unterschätzen sind außerdem Stress und nervliche Anspannungen, die langfristig zu schmerzhaften Verspannungen der Rückenmuskulatur führen können. Weitere häufige Ursachen für Rückenschmerzen sind angeborene Fehlbildungen, Abnutzung der Wirbelgelenke (Arthrose), Bandscheibenprobleme, Bewegungsmangel, Übergewicht und Unfallfolgen (sekundär).
Schmerzhafte Gelenkarthrosen
Eine Arthrose entsteht durch Verschleiß des Gelenkknorpels. Fast jeder Mensch bekommt im hohen Lebensalter eine Arthrose. Es ist normal, dass der Bewegungsapparat - wie andere Organe auch - mit zunehmendem Alter an Belastbarkeit und Funktionsfähigkeit verliert.
Krankhaft wird eine Arthrose dann, wenn diese übermäßig stark und/oder früher als gewöhnlich auftritt. Dies ist meistens dann der Fall, wenn der schützende Gelenkknorpel schon in frühen Lebensjahren übermäßig stark beansprucht oder verletzt wurde, zum Beispiel durch dauerhafte schwere körperliche Arbeit oder Gewalteinwirkung bei einem Unfall. Das Knorpelgewebe ist sehr empfindlich und erholt sich nur sehr schwer von einmal erlittenen Schäden.
Besondere Risiken für die Entwicklung einer Arthrose sind: Sportverletzungen und andere Unfälle, schwer heilende Knochenbrüche, einseitige oder falsche Belastungen (falsches Tragen von schweren Lasten), körperliche Überlastung (Schwerstarbeit, Extremsportarten, starkes Übergewicht), angeborene Fehlstellung der Gelenke (Hüfte) oder Bewegungsmangel.
Der Verlust der schützenden Knorpelschichten führt letztlich zu einem direkten Kontakt der Gelenkknochen. Das ständige Aufeinanderstoßen und Aneinanderreiben der Knochen führt dazu, dass deren Innenflächen raue und zackenförmige Oberflächen bekommen. In den geschädigten Gelenken kann es schubweise zu Entzündungen kommen.
Eine Arthrose verursacht in den betroffenen Gelenken Schmerzen - anfangs überwiegend bei Bewegung und Belastung, später auch im Ruhezustand. Am häufigsten sind diejenigen Gelenke von einer Arthrose betroffen, die das Körpergewicht tragen bzw. im täglichen Leben stark beansprucht werden: zum Beispiel Wirbelsäule sowie Hüften, Knie, Schultern, Finger und Füße. Am stärksten gefährdet sind Hüft- und Kniegelenke.
Rücken- und Gelenkbeschwerden als Folge von Abnutzungserscheinungen gehören zu den häufigsten Ursachen ständig wiederkehrender oder chronischer Schmerzen. Während die Gelenkarthrose überwiegend ein Problem des höheren Lebensalters darstellt, treten Rückenschmerzen häufig schon in jungen Jahren auf. Zum typischen Beschwerdebild von Rücken- und Gelenkbeschwerden gehören Schmerzen, Einschränkung der Beweglichkeit und Verspannungen.
Wichtig! Schmerzen des Bewegungsapparates fördern ihr eigenes Krankheitsgeschehen. Dieser Teufelskreis muss so früh wie möglich mit geeigneten Behandlungsmaßnahmen durchbrochen werden, damit weitere körperliche und seelische Schäden unterbleiben.
Richtig: Bewegung und Medikamente
In der Regel sind Abnutzungserscheinungen des Bewegungsapparates nicht rückgängig zu machen. Dies ist kein Grund zur Besorgnis, denn wirksame Behandlungsmethoden können die Beschwerden lindern und das Fortschreiten der Schäden eindämmen. Zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen und Gelenkarthrosen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten: physikalische Methoden (Wärmebehandlung, Massagen), Entspannungsübungen (Yoga, autogenes Training), Bewegungsübungen (Gymnastik, Schwimmen, Radfahren) sowie schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente.
Alle Behandlungen haben das Ziel, die Beweglichkeit so schmerzfrei wie möglich und diesen Zustand so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Meistens werden medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen parallel durchgeführt. Im Zentrum der Behandlung steht die Kombination aus angemessener Bewegung und schmerzlindernden Medikamenten. Oftmals sind die Bewegungsübungen erst durchführbar, wenn eine ausreichende Schmerzbeseitigung erfolgt ist.
Achtung: Diese Maßnahmen sind anwendbar, sofern keine akuten Schmerz- bzw. Entzündungsphasen bestehen, die an starker Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken erkennbar sind.
Schmerzlindernde Medikamente
Das Motto „Zähne zusammenbeißen" ist bei länger dauernden Schmerzen keine Lösung. Denn: leichte chronische Beschwerden sind viel problemloser behandelbar als starke. Je früher eine medikamentöse Behandlung beginnt, um so besser lassen sich die Schmerzen lindern oder sogar beseitigen. So werden bei einem frühzeitigen Behandlungsbeginn im Endeffekt weniger und schwächere Schmerzmittel benötigt, als wenn die Therapie unnötig lange - bis die Schmerzen unerträglich werden - hinausgezögert wird.
Zur Therapie chronischer Rücken- und Gelenkbeschwerden stehen eine Vielzahl schmerzlindernder Arzneimittel, die teilweise auch entzündungshemmende Wirkungen haben, zur Verfügung. Dazu gehören sowohl rezeptfreie Medikamente als auch stark wirksame, die nur der Arzt verordnen kann.
Die Palette der rezeptfreien Arzneimittel umfasst auch effektive und sehr gut verträgliche pflanzliche Präparate, zum Beispiel Extrakte aus der Teufelskrallenwurzel.
Zur Vorbeugung und Linderung von Schmerzen des Bewegungsapparates und gegen akute und chronische Schmerzen des Bewegungsapparates bieten wir folgende Präparate an. Die Präparate, die in der Apotheke ohne Rezept erhältlich sind, sind mit einem * gekennzeichnet.
- *Rivoltan® (Wirkstoff: hochdosierter Teufelskrallenwurzel -Trockenextrakt)
- Musapam® (Wirkstoff: Tetrazepam)
- *Pernionin® (Wirkstoff: Benzylnicotinat)
